
BREMISSIMA
Mahoxfilm
Wie zwei Bremer Freunde aus einer Leidenschaft eine Marke formten – und heute für Film, Strategie und Sichtbarkeit gebucht werden.
Text: Mahoxfilm
Fotos: Mahoxfilm, Elisa Meyer
Wenn man heute auf Mahoxfilm blickt, wirkt vieles selbstverständlich: die klare Positionierung, das wachsende B2B-Netzwerk, die Kooperationen mit etablierten Marken und ein Produkt, das organisch Reichweite und Umsatz generiert. Doch der Weg dorthin begann weit weniger strukturiert – und gerade deshalb erzählt das Unternehmen eine Geschichte, die tief im Unternehmertum verankert ist: Mut, Ausdauer und der Wille, sich immer wieder neu zu erfinden. Was als Jugendprojekt begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer Marke, deren Stärke aus zwei komplementären Kräften entsteht: Paul, der strategische Netzwerker und Vertriebsmotor, und Meric, der kreative Problemlöser und Qualitätsgarant.
Als sich die beiden 2016 begegneten, waren sie zwei Jugendliche, die auf einem Trampolin in Schwachhausen über große Träume sprachen. Aus diesem Moment entwickelte sich eine partnerschaftliche Dynamik, die später das Fundament von Mahoxfilm bilden sollte: Paul als kraftvoller Erzähler im Schnitt, Meric mit einem ungewöhnlich präzisen Blick für Bildsprache und technische Umsetzung.
Während Paul später in der Gastronomie arbeitete und Meric sein Fachabitur über ein Medienpraktikum verfolgte, war die Videografie längst mehr als ein Hobby. Für beide war klar: Jede Nebentätigkeit, jede praktische Erfahrung musste ein Beitrag zur zukünftigen Produktionsfirma sein. Ihr frühes Commitment, die Vision langfristig und strategisch anzulegen, wurde zum inneren Motor.
Parallel zu Schule und Nebenjobs produzierten Paul und Meric täglich Videos, bauten innerhalb kürzester Zeit ein umfassendes Projektportfolio auf und stellten für ein erstes Großprojekt sogar ein zehnköpfiges Team zusammen. Auch wenn der Wettbewerbssieg ausblieb, blieb ein Satz haften, der sich tief einprägte: „Was wir nicht können, wird gelernt.“


Dieser Leitsatz prägte ihre Entwicklung nachhaltig. Meric und Paul erweiterten ihre technische wie kreative Expertise rasant. Erste Musikvideos, die Online-Dokumentation ihres Workflows und kleinere Auftragsarbeiten folgten. Der wirtschaftliche Durchbruch blieb zunächst aus, doch der Glaube an die eigene Entwicklung wuchs stetig.
Während Paul eine natürliche Fähigkeit zeigte, Menschen zu verbinden, Türen zu öffnen und Geschichten in den Mittelpunkt zu stellen, entwickelte Meric früh eine Handschrift: detailgenau, lösungsorientiert, technisch sauber und visuell anspruchsvoll. Über private Kontakte ergab sich schließlich der erste bezahlte Auftrag – ein Beweis dafür, dass ihre Arbeit Wert besitzt und gefragt ist. Die beiden waren damals erst 18 Jahre alt.
Doch schnell wurde deutlich: Talent allein reicht nicht. Während Paul die Schule abbrach, Nebeneinkommen organisierte und sich von Auftrag zu Auftrag hangelte, hielt Meric ihm den Rücken frei. Beide beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie sich kreative Leidenschaft in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen lässt.
Ein gemeinsamer Umzug in eine WG, Pauls Einstieg bei Bremen Next und ein wachsendes, aber unregelmäßiges Auftragsvolumen ließen Hoffnung auf Stabilität entstehen. Doch die Außenwirkung blieb diffus: Das Portfolio wirkte wie ein Hobbyprojekt, nicht wie eine professionelle Filmproduktion.
Paul erkannte früh, dass der Unterschied zwischen Hobby und Unternehmen nicht in der Kamera liegt, sondern im Zugang zu Menschen – zu Möglichkeiten, zu Sichtbarkeit. Seine Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen und sich in unterschiedlichen Umfeldern souverän zu bewegen, wurde zum Kapital des jungen Unternehmens.
Währenddessen stellte Meric sicher, dass jeder Auftrag professionell umgesetzt wurde – auch unter Zeitdruck, mit begrenzter Technik oder knappen Ressourcen.
Nach einer Phase des Stillstands beschlossen die Gründer, das Unternehmen neu auszurichten. Sie entschieden sich bewusst weg vom Musikvideo – hin zur dokumentarischen Arbeit für Unternehmen. Diese Entscheidung erwies sich als grundlegend. Meric, inzwischen in einer Ausbildung und zeitlich stärker eingebunden, blieb trotz reduzierter Kapazitäten ein konstanter strategischer Kopf: analytisch, realistisch und mit tiefem Commitment. Paul begann parallel mit systematischer Kaltakquise und arbeitete an Strukturen, klaren Produktideen und der inhaltlichen Schärfe, die notwendig ist, um als verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden.
Der Effekt setzte schneller ein als erwartet: Eventfilme, Werbevideos und erste Minidokumentationen füllten den Kalender. Gleichzeitig wurde klar: Wachstum muss organisiert werden.

Ein wichtiger Meilenstein war der Einzug in ein Coworking-Büro und die Zusammenarbeit mit Clockwise GER im Rahmen eines Dienstleistungsaustauschs. In diesem professionellen Umfeld wurde Mahoxfilm erstmals als ernstzunehmende Kreativmarke wahrgenommen.
Im Jahr 2025 entwickelten die Gründer erstmals eine 12-Monats-Strategie, die die Analyse früherer Fehler, die Orientierung an etablierten Produktionsfirmen, die Entwicklung klarer USPs, den Fokus auf ein skalierbares Kernprodukt sowie den Ausbau starker Kooperationspartner umfasste. Eine zentrale Frage begleitete sie durch diese Phase: „Was können wir liefern, das niemand sonst genau so liefert?“
Die Antwort entstand in vier Monaten intensiver Markenarbeit: ein klar definiertes Produkt, ein Wiedererkennungsformat und ein kanalübergreifendes Social-Media-System, das alle drei Tage Inhalte veröffentlichte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die Breminale wurde zum ersten Kooperationspartner, wodurch sich die Reichweite innerhalb von zwei Wochen von 600.000 auf 1,5 Millionen Impressionen steigerte; die Bremissima folgte als zweiter Partner; zudem entstand ein Workshop für Einsteiger:innen in die Videografie, und Mahoxfilm positionierte sich zunehmend als Expertenmarke.
Mit der neuen Sichtbarkeit fanden auch Unternehmen wie die AOK, MakeItBright, Popo und die Bremer Straßenreinigung ihren Weg ins Portfolio. Der eigene Social-Media-Kanal wurde zum Leadgenerator, und die Marke gewann deutlich an Tiefe und Glaubwürdigkeit. Zu diesem Zeitpunkt trat auch Arif als Kameramann und Editor ins Team. Meric übernahm die Rolle des Creative Lead und verantwortete Problemlösung, Qualitätsstandards und die kreative Linie des Unternehmens. Paul konzentrierte sich auf Kundenkommunikation, Strategie und Vertrieb.
Heute präsentiert sich Mahoxfilm als eingespieltes Kreativteam, das kompromisslos an die Kraft authentischer Geschichten glaubt. Strategisches Denken, Beharrlichkeit und kontinuierlicher Qualitätsanspruch prägen die Arbeitsweise des Unternehmens. Ohne langfristiges Commitment, die Fähigkeit, Chaos in Struktur zu übersetzen, und die gemeinsame Vision wäre die Entwicklung der letzten Jahre nicht möglich gewesen.
Im Kern gilt bis heute der Satz: „Wir sind eine Freundestruppe, die das Individuum stärkt. Kompromisslos.“
Am Ende sind nicht die Filme, nicht die Technik und nicht einmal die Reichweitenrekorde das wahre Produkt – sondern der Weg, der dorthin geführt hat. Alles, was auf diesem Weg gelernt wurde – jede Akquise, jede kreative Entscheidung, jede strukturierte Prozessschleife, jedes Netzwerkgespräch und jede Neuausrichtung – ist heute genau die Leistung, für die etablierte Unternehmen bezahlen.
Was einst aus Notwendigkeit entstand, ist heute ein hochpreisiges Angebot: Strategieberatung, Markenentwicklung und Sichtbarkeitsarchitektur, gewachsen aus realer Erfahrung, konsequenter Umsetzung und messbarem Erfolg. Mahoxfilm verkauft keine Theorie. Mahoxfilm verkauft angewandtes Unternehmertum. Und genau dafür wird die Marke heute gebucht: für Präsenz, für Wirkung, für Strategie.
www.mahoxfilm.com



